Osteoporosebehandlung

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Erkrankung des Knochens, welche mit einer Verminderung der Knochenmasse und einer Verschlechterung der Knochenstruktur einhergeht. Die Knochen werden spröde und brechen schneller. Dabei ist sowohl der Verlust der Knochenstruktur als auch die Erniedrigung der Knochenmasse zunächst schmerzfrei und bleibt meist unbemerkt. Die aus der Osteoporose resultierenden Knochenbrüche (Frakturen) machen oft eine stationäre Behandlung mit Operation und anschließender Rehabilitation notwendig. Eine Schenkelhalsfraktur beispielsweise kann auch eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit zur Folge haben. Besonders gefährlich können Knochenbrüche der Wirbelsäule sein, da diese auch schleichend und schmerzarm verlaufen können. Stumme Frakturen führen oft zu einem deutlichen Leistungsverlust und chronischen Schmerzen.

Die wichtigsten Risikofaktoren an einer Osteoporose zu erkranken sind
  • höheres Lebensalter
  • Knochenbrüche des Handgelenkes, des Oberarmes, der Schulter oder der Hüfte
  • Wirbelkörperbrüche
  • Erkrankung der Eltern oder
  • eine Oberschenkelhalsfraktur der Eltern
  • niedriges Körpergewicht (BMI < 20)
  • Erkrankung der Schilddrüse und Nebenschilddrüse
  • Rheuma oder entzündliche Erkrankungen des Darmes
  • Mangel an Vitamin D
  • längere Einnahme von Kortikoiden
  • längere Einnahme von sogenannten Magenschutztabletten
  • Nachbehandlung von Brust- und Prostatakrebs.
Zur Abklärung des individuellen Erkrankungsrisikos bedarf es einer ausführlichen Anamnese sowie Untersuchungen, welche die Knochendichte messen und bei hinreichendem Erkrankungsverdacht eine Laboruntersuchung .
© Dr. med. Michaela Wöhlermann, Ringbergstrasse 2, 83707 Bad Wiessee
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